Datenautobahn: Zielgerade ist in Sicht
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Planungen des Zweckverbands Breitbandversorgung nähern sich der finalen Phase – Konflikt mit Maulbronn landet vor Gericht
„Wir würden gerne ein bisschen schneller vorankommen“, gibt Jörg-Michael Teply, Vorsitzender des Zweckverbands Breitbandversorgung im Enzkreis, die Richtung vor. Wie er am Dienstag auf der Verbandsversammlung im Landratsamt allerdings beklagte, gebe es hinsichtlich von Fördergeldern immer wieder neue komplizierte Herausforderungen und Ansprüche von Land und Bund.
Enzkreis. Nichtsdestotrotz scheint der Zweckverband auf die Zielgerade einzubiegen oder hat sie zumindest schon in Sichtweite. Mit Vodafone ist 2019 ein Pächter und Betreiber für das Netz gefunden worden. Allerdings dürften aufgrund der aktuellen Förderkulissen von Bund und Land nur Privathaushalte in „weißen Flecken“, in denen kein Netzbetreiber eine Bandbreite von mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung stellt, von der Glasfaserinitiative des Enzkreises profitieren. Hier winken Zuschüsse in Höhe von 90 Prozent der Kosten für den innerörtlichen Ausbau, anders als in den „grauen Flecken“, wo mindestens ein Betreiber Bandbreiten jenseits der 30 Mbit/s-Marke bietet.
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