„Das kann niemand mehr bezahlen“
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Kinderbetreuung kostet Kommunen viel Geld, noch teurer wird es, wenn besondere Angebote gemacht werden
Landauf, landab hört man im Rahmen der Haushaltsberatungen in den Gemeinderäten von explodierenden Personalkosten – insbesondere im Bereich der Kindergärten. Ein Blick nach Wiernsheim zeigt, wie sich die Kosten in den vergangenen Jahren verändert haben.
Spaß im Kindergarten: In Wiernsheim freuen sich Emma, Marlon und Paul über schöne Räume und ein nettes Team – und zerbrechen sich über die Kosten für die Gemeinde nicht den Kopf. Foto: Fotomoment
Wiernsheim. Angefangen hat Anfang der 1980er Jahre alles in einem Container. Oder genauer gesagt: dem ersten Container, der in Baden-Württemberg als kommunaler Kindergarten diente. Heute gibt es in der Plattenwaldgemeinde aus kommunaler Sicht zahlreiche Angebote, wie der Nachwuchs betreut werden kann. Beispiel Bildungszentrum: Neben den Gruppen für unter und über Dreijährige gibt es die Regelbetreuung und Ganztagsbetreuung. Die Öffnungszeiten sind von montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr; das ganze Jahr über, Sommerferien gibt es keine. Deshalb zahlen Eltern auch einen Beitrag für zwölf und nicht etwa wie in anderen Kommunen für elf Monate. Es sei müßig, kommunale Kindergartenbeiträge miteinander zu vergleichen, so Bürgermeister Karlheinz Oehler und Kindergartenleiterin Bärbel Fix. Schließlich bekomme man in jedem Kindergarten eine andere Leistung für sein Kind. „Ganztagskindergarten darf sich schon nennen, wer das nur einmal in der Woche anbietet“, so Fix.
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