Das harte Ringen um Sanierungen

Enzkreis

Warum tut sich am eingerüsteten Pfarrhaus in Ötisheim nichts? Mit dieser Frage sieht sich die Kirchengemeinde konfrontiert, ohne selbst handeln zu können. Das zuständige staatliche Amt tritt auf die Bremse. Ganz festgefahren scheint die Sache aber nicht zu sein. Der Fall in Ötisheim steht exemplarisch für ein tiefgehendes Problem.

Seit längerem eine Baustelle: das Pfarrhaus in Ötisheim. Foto: Becker

Seit längerem eine Baustelle: das Pfarrhaus in Ötisheim. Foto: Becker

Ötisheim. Im Rathaus nicht weit entfernt hält demnächst ein neuer Bürgermeister Einzug. Das Pfarrhaus in Ötisheim indes könnte in seinem derzeitigen Zustand gar keine neue Pfarrfamilie beherbergen. Es ist – und bleibt noch für etliche Zeit – eine Baustelle. Eine Baustelle, über die im Ort geredet wird, die für Fragen und Unmut sorgt. Eine Baustelle, die eingefroren erscheint und die auf mögliche Bewerberinnen und Bewerber für die Pfarrstelle, auch wenn anderswo im Ort Wohnraum zur Verfügung gestellt würde, nicht eben einladend wirkt. Dafür, dass die Kommunikationswege und Abläufe in der Sache wie auch beim renovierungsbedürftigen Pfarrhaus in Dürrmenz komplex sind, ist ein berühmter Korse mitverantwortlich: Frankreichs Kaiser Napoleon. Die von ihm eingeleitete Trennung von Kirche und Staat und die damit einhergehenden Verwerfungen in den Besitzverhältnissen wirken bis heute nach.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen