Das „Vergnügen“ kostet in Illingen bald Steuer

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Aufsteller von Spielautomaten werden zur Kasse gebeten

Illingen. Ab 1.Juli kassiert die Gemeinde Illingen von Aufstellern von Spielautomaten Vergnügungssteuer. Das hat der Gemeinderat am Mittwochabend bei zwei Enthaltungen beschlossen. Bürgermeister Harald Eiberger rechnet mit Einnahmen von 20000 Euro im Jahr. Bei der Höhe der Steuer orientiert sich die Gemeinde an den Steuersätzen umliegender Kommunen.

Von jedem Euro, der künftig durch die Spielautomaten rattert, knöpft die Gemeinde Illingen den Aufstellern 18 Cent Vergnügungssteuer ab. Foto: Hansen

Von jedem Euro, der künftig durch die Spielautomaten rattert, knöpft die Gemeinde Illingen den Aufstellern 18 Cent Vergnügungssteuer ab. Foto: Hansen

Derzeit existieren in Illingen zwölf Spielautomaten an fünf Standorten. Künftig müssen die Automatenaufsteller 18 Prozent ihrer Bruttokasse abführen. Das sind 18 Prozent der Summe, mit der die Spieler den Automaten füttern. Durch manipulationssichere Zählwerke lässt sich diese Summe mittlerweile auf den Cent genau bestimmen. Die Mindeststeuer, die abgeführt werden muss, unabhängig vom Umsatz, beträgt 50 Euro beziehungsweise 100 Euro von Automaten in Spielhallen, die es in Illingen allerdings nicht gibt.

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