„Das Rheingold“ im Zirkus

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Der Vorabend von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in Pforzheim

Zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 machen es sich die Verantwortlichen im Theater Pforzheim wahrlich nicht leicht. Auf dem Programm stand „Das Rheingold“, der sogenannte Vorabend von Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“, ein Werk, das bisher dort noch nie gezeigt wurde.

„Das Rheingold“ im Zirkus

Lukas Schmid-Wedekind als Wotan (li.) und Philipp Werner (Loge). Foto: Theater Pforzheim

Pforzheim. Als im September 1869 und im Juni 1870, auf Befehl von König Ludwig II. von Bayern, „Das Rheingold“ und „Walküre“ in München als „Bruchstücke“ uraufgeführt wurden, protestierte Richard Wagner mit der Bemerkung: „Ich weiß, dass ich hierdurch eines meiner schwierigsten und problematischsten Werke den allergrößten Widerwärtigkeiten in Bezug auf unvollständige Beurteilung und gänzlich unklare Wirkung aussetze.“ Denn er sah in dem als „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“ konzipierten „Ring des Nibelungen“ ein „Gesamtkunstwerk“ besonderer Art.

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