Das Prädikat: besonders wertvoll

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Experte schwärmt vom Sternenfelser Gemeindeforst. Fichte wird wohl komplett verschwinden.

Sternenfels. Stolz sein können die Sternenfelser über den weitestgehend stabilen Zustand ihres Gemeindewalds. Lediglich einige Hektar Fichtenbestände gelten als klima- und damit standortlabil, erklärte Forstassessor Joachim Göckede bei einer dem Forst gewidmeten Sondersitzung des Gemeinderats. Vor allem Eichen, aber auch Douglasien und weitere Baumarten sollen mittelfristig die durch Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer geschädigte Fichte ersetzen.

Das Prädikat: besonders wertvoll

Für eine erfolgreiche Waldverjüngung sind bei Neuanpflanzungen Schutzmaßnahmen gegen den Wildverbiss unumgänglich – und entsprechend kostenintensiv. Foto: Kollros

So lautet das Fazit des Waldexperten von der auf Forsteinrichtung spezialisierten Ingenieurgesellschaft Atalay-Consult aus dem Sauerland im Auftrag der Forstdirektion Freiburg. Dabei sollen speziell bei der Eiche Neuanpflanzungen erfolgen, ergänzend aber auch bei Buchen soll auf Verjüngung gesetzt werden. Wie dramatisch die Situation bei den Fichten sei, machte Göckede mit dieser Aussage deutlich: Auf insgesamt 2,8 Hektar Fläche seien Bestände eigentlich noch zu jung, um gefällt zu werden, aber derart geschädigt, dass sie die kommenden zehn Jahre „wohl nicht überdauern“ würden. Die Fichte werde in Zukunft aus Gründen der Klimaveränderung „vermutlich gänzlich verschwinden“, so Göckedes Prognose.

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