Das Leid der Entwurzelung
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Bretten (pm). Die Ausstellung „Die gefährlichste Krankheit“ des Antikriegsmuseums ist in wenigen Tagen im Brettener Melanchthonhaus zu sehen.
Die französische Philosophin Simone Weil (1909 bis 1943) war es, die während des Zweiten Weltkrieges erkannte, woran die menschliche Gesellschaft am meisten leidet: die Entwurzelung. Die Entwurzelung ist die „gefährlichste Krankheit“, schrieb sie 1943. Die Verwurzelung dagegen sei vielleicht das wichtigste und meistverkannte Bedürfnis der menschlichen Seele. Diesen Gedanken griff das Antikriegsmuseum der Friedensbibliothek der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg auf. Texte von Simone Weil und Fotos bedeutender Fotografen verbanden die Kuratoren miteinander und kreierten daraus eine Wanderausstellung, die vom 8. März bis zum 7. April in der Gedächtnishalle des Melanchthonhauses zu sehen ist. Die Eröffnung findet am Donnerstag, 7. März, um 19.30 Uhr statt.
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