Das Leben neu finden
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Ostern: Gedanken von Pfarrerin Gabriele Goy, Paulus- und Paul-Gerhardt-Gemeinde Mühlacker
An Ostern feiern Christen die biblisch überlieferte Auferstehung Jesu Christi. Nach christlichem Glauben überwand der am Karfreitag gekreuzigte Jesus am Ostersonntag den Tod – nicht nur seinen eigenen Tod, sondern auch unseren Tod. Spätestens da fangen die Probleme an. Wie ist das zu verstehen? Wie ist heute zu dieser Aussage Zugang zu finden?
Gabriele Goy.
Interessant ist, was eine Untersuchung biblischer Texte ergibt: dass der christliche Auferstehungsglaube nicht entstand aufgrund der überlieferten Tatsache eines leeren Grabes. Sondern ein gemeinsamer Glaube an die Auferstehung gewinnt Gestalt in der frühen Christenheit durch Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus. Diese Erzählungen haben gemeinsam, dass sie sehr persönlich sind. Und dass Jesus erst auf den zweiten Blick erkannt wird. Vielleicht kann das auch heute noch der einzige Zugang zur Auferstehung sein: kein überlieferter Tatbestand, der für wahr gehalten werden kann oder nicht. Sondern eine persönliche Begegnung, in der Leben in einer neuen Dimension spürbar wird.
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