Das Kloster und seine Poeten
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Eine Führung durch das Welterbedenkmal zeigt auf, welche Geistesgrößen in Maulbronn gewirkt haben
Maulbronn. Zu einem literarischen Spaziergang fanden sich rund 30 Besucher im Klosterhof ein und machten unter der Führung von Irina Roller Bekanntschaft mit der „Poesie im Kreuzgang“. Gäste aus Hamburg, aus Waldshut am Bodensee, aus Stuttgart und Pforzheim, aber auch Einheimische ließen sich auf Maulbronner Klostergeschichten ein.
Die Klosterführerin macht auf besondere Merkmale der Architektur aufmerksam. Foto: Filitz
Die Frage, warum die Mönche sich gerade in Maulbronn niederließen, soll eine Legende beantworten. Die nach einem passenden Ort Suchenden waren mit Maultieren unterwegs, und eines habe an einer Wasserstelle angehalten und getrunken. Wasser bedeutete damals wie heute „Leben“, für die Mönche also ein guter Platz. Roller schildert die mönchische Lebensart, die strenge Trennung zwischen Mönchen, die in der Regel aus adligen Familien stammten und den Laienbrüdern, deren Herkunft aus dem einfachen Volk sie zu Arbeitern im Kloster bestimmte. Auch in der Architektur vollzieht sich strikt dieser Standesunterschied.
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