„Das Kind muss laufen lernen“
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Mühlacker Verein „plus Leben“ sucht Kooperationspartner, ehrenamtliche Helfer und Unterstützer für ambulant betreute WGs
Mit dem Tag der offenen Tür von „plus Leben“ am Samstag, 15. Februar, wird die Suche nach einem Betreiber für das Angebot einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft in der Hindenburgstraße publik gemacht. Wie es zur Idee kam und was zur optimalen Umsetzung nötig ist, schildern die Vorsitzenden Valerie Wolf und Dr. Erhard Kirschbaum.
Die Vorsitzende des Vereins Valerie Wolf und ihr Stellvertreter Dr. Erhard Kirschbaum bezeichnen plus Leben als Pionierprojekt in der Region. Foto: Huber
Mühlacker. Für die Gründungsmitglieder Valerie Wolf und Dr. Erhard Kirschbaum geht es um mehr, als um die Schaffung eines neuen Angebots, es geht ihnen darum, die Grundrechte einer benachteiligten Gruppe von Menschen zu wahren. „Ich kämpfe damit für die Menschenwürde, die Gleichheit und das Recht auf Selbstbestimmung“, sagt Valerie Wolf, die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „plus Leben. Individuell leben mit Pflegegrad“. Besonders bei Menschen, die hilfs- und unterstützungsbedürftig seien oder unerwartet zum Pflegefall mit körperlichen Einschränkungen würden, könnten die Grundrechte schnell missachtet werden. Das sei zum Beispiel der Fall, wenn jemand ins Pflegeheim müsse, nur weil das Leben zu Hause aufgrund von Barrieren nicht mehr möglich sei und es gleichzeitig keine passende Alternative gebe.
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