„Das Hauptproblem sind die Radfahrer“

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Mühlacker. Ob ausgerechnet der Nikolaustag den Durchbruch bringen wird, ist offen. Allerdings deutet die Grundstückseigentümerin, die den neuen Fußweg hinter dem Gebäude des Schlecker-Markts in eine Sackgasse verwandelt hat, ihre Bereitschaft an, unter bestimmten Voraussetzungen einzulenken – dann nämlich, wenn ihr die Stadt einen „machbaren Vorschlag“ unterbreite, um die Durchfahrt mit Fahrrädern über ihren Parkplatz endgültig zu unterbinden. „Das ist, verbunden mit der Haftungsfrage, das Hauptproblem“, will sie nicht ausschließen, dass Fußgänger wieder passieren könnten.

Das Modehaus Sämann als Nachbar distanziert sich: Hinweis am umstrittenen Zaun.

Das Modehaus Sämann als Nachbar distanziert sich: Hinweis am umstrittenen Zaun.

Das Problem aus Sicht der Stadt: Wird der Fußweg für Radfahrer abgeriegelt, könnten auch Mütter mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer an der neuen Barriere scheitern. Die Eigentümerin des Schlecker-Gebäudes und des dahinterliegenden Parkplatzes weist Unterstellungen, der Bau des Zauns sei ein „Racheakt“ für frühere Differenzen mit der Stadt, von sich. Stattdessen erlaube sie über einen Gestattungsvertrag die unentgeltliche Nutzung des Erlenbach-Stegs und ihres Privatgrundstücks zwischen Schlecker und Post durch die Öffentlichkeit. Schuld am Dilemma sei die Stadt, die den neuen Fußweg ohne eine Abstimmung mit den Nachbarn geplant und danach anderthalb Jahre lang nicht auf ihre Klagen reagiert habe.

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