Das Geheimnis der Illinger Seen
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Der ehemalige Revierförster Dieter Trampus bezweifelt, dass die Bezeichnung „Klosterseen“ historisch fundiert ist
Mit großem Interesse hat Dieter Trampus vor zwei Wochen die Reportage in unserer Zeitung über die Illinger Klosterseen gelesen. Aber warum heißen sie überhaupt Klosterseen? Eine berechtigte Frage, findet Trampus. Der allseits gebräuchliche Name ist nach Recherchen des ehemaligen Illinger Revierförsters historisch nicht fundiert.
Dieter Trampus am Schild „Einsiedlerweg“. Die Namensbezeichnung könnte ein Hinweis auf die ursprünglichen Bewohner des Waldes sein. Fotos: Hansen
Illingen. Irgendwo, tief versteckt in seinem Hinterkopf hatte Dieter Trampus sich immer schon über den Namen gewundert, der auf eine Verbindung zum Kloster Maulbronn schließen lässt und damit auf eine völlig falsche Spur führt. „Die beiden Seen waren nie im Besitz des Klosters. Zumindest konnte ich dafür keinen Hinweis finden“, erklärt Trampus. Dafür ist er in einer alten Chronik der Familie Banzhaf auf die Quelle der beiden Seen gestoßen. „Das Buch ist eine echte Rarität. Bei der evangelischen Kirchengemeinde habe ich noch ein Exemplar aufgespürt, das ich mir ausleihen durfte.“
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