Das Geburtstagskind des Tages
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19. Juni: Gustav Schwab, ein sagenhaft vielseitiger Mann
Sie haben heute Geburtstag? Dann gratulieren wir recht herzlich und zeigen Ihnen in dieser Rubrik, dass Sie in guter Gesellschaft sind. Denn ein Blick ins Internet-Lexikon Wikipedia offenbart eine lange Liste mit prominenten Namen. Ob Schriftsteller oder Schauspieler – sie alle eint, am 19. Juni das Licht der Welt erblickt zu haben.
Blumengruß für alle, die heute Geburtstag haben, von Werner Gann aus Lomersheim. Wer möchte, kann blühende Hingucker schicken an redaktion@muehlacker-tagblatt.de.
Heute richten wir den Fokus besonders auf Gustav Schwab. 1792 in Stuttgart geboren, wuchs er in der evangelisch-humanistischen Atmosphäre des schwäbischen Bildungsbürgertums auf. Er studierte ab 1809 als Stipendiat des Evangelischen Stifts in Tübingen an der dortigen Eberhard Karls Universität zunächst zwei Jahre Philologie und Philosophie, später dann Theologie. Im Dezember 1817 erhielt er eine Professur für alte Sprachen am heutigen Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart. Ab 1825 wirkte er 20 Jahre lang an den bei F. A. Brockhaus Leipzig erscheinenden Blättern für literarische Unterhaltung mit. Von 1837 an arbeitete er als Pfarrer, zunächst in Gomaringen. Mit einem dort abgefassten Werk ist Schwab für viele Generationen von Kindern und Jugendlichen zum Vermittler der griechisch-römischen Sagen- und Götterwelt geworden. Er hat die großen Epen der Antike von 1838 bis 1840 aus Originaltexten zusammengetragen, ins Deutsche übersetzt und mit großem pädagogischen Impetus nacherzählt, Kürzungen und Milderungen der grausamen und erotischen Passagen vorgenommen.
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