Das Geburtstagskind des Tages
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28. April: Franz Carl Achard – ein ganz, ganz Süßer
Sie haben heute Geburtstag? Dann gratulieren wir herzlich und zeigen Ihnen in dieser neuen Rubrik, dass Sie in guter Gesellschaft sind. Denn ein Blick ins Internet-Lexikon Wikipedia offenbart eine lange Liste mit prominenten Namen. Ob Schriftsteller oder Schauspieler – sie alle eint, am 28. April das Licht der Welt erblickt zu haben.
Blühender Gruß für alle, die heute Geburtstag haben, von Achim Strobel, Maulbronn. Wer möchte, kann weitere Hingucker per E-Mail schicken an redaktion@muehlacker-tagblatt.de.
Heute richten wir den Fokus besonders auf Franz Carl Achard, 1753 in Berlin als Nachkomme französischer Glaubensflüchtlinge geboren. Achard wer? Der Name sagt wohl den wenigsten etwas, dabei ist ein Produkt seines Forschergeistes fast in jedem Haushalt zu finden. Achards Familie war wohlhabend, der begabte Junge konnte sich zunächst frei von Geldsorgen in die Wissenschaft stürzen. Sein größter Wurf: Er entwickelte die Technik zur Herstellung von Zucker aus weißen Futterrüben. Im Jahr 1801 ließ er in Preußen die erste funktionsfähige Rübenzuckerfabrik der Welt errichten. Damit ebnete er den Weg für einen bald florierenden Industriezweig und schwächte die Abhängigkeit von importiertem Rohrzucker. Achard, der ein äußerst bewegtes Privatleben hatte, forschte aber auch auf anderen Feldern und konstruierte beispielsweise einen transportablen Feldtelegrafen und ließ Blitzableiter auf Berliner Häusern anbringen.
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