Das Füllhorn der Kreativen ausgeschüttet

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Erste Kunstnacht in Mühlacker fasziniert zahlreiche Besucher und zeigt einen Einblick in den kulturellen Reichtum der Stadt

Die Premiere der Mühlacker Kunstnacht ist mit ihren zahlreichen, abwechslungsreichen und spannenden Angeboten auf großes Interesse gestoßen.

Die Mühlacker Kunstszene präsentiert ungewöhnliche Ein- und Durchblicke.

Die Mühlacker Kunstszene präsentiert ungewöhnliche Ein- und Durchblicke.

Mühlacker. Der Regen tropft von den Straßenschildern, dicke Wolken drücken auch den Rauch des obligatorischen Flammkuchen-Ofens von Künstler Paul Revellio nach unten. Der Ofen, seitlich am Gebäude platziert, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich wieder einmal künstlerisches Leben im Mühlehof regt. Aber an diesem Samstag sind es gleich zwei der transportablen Genuss-Spender. Die Künstlergruppe Mühlacker hat sich also auf einen Ansturm eingestellt – und das zu recht: Oberbürgermeister Frank Schneider und die Volkshochschulleiterin Katja Rohloff stoßen mit dem „Strippenzieher“ Frank-Ulrich Seemann auf ein gutes Gelingen der „Ersten Kunstnacht“ in Mühlacker an. Für den Oberbürgermeister ein Grund, stolz zu sein. „Das tut Mühlacker gut“, sagt er, während sich auf den Bierbänken und -tischen auf dem Kelterplatz die Pfützen bilden und sich die Musiker der Musikschule Gutmann unter das schützende Vordach der Rathaus-Apotheke geflüchtet haben. Regen hin, Regen her, Frank Schneider gefällt es, werde doch die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass Mühlacker nicht nur wirtschaftlich und als Schulstandort glänze, sondern auch als Mittelzentrum für Kunst und Kultur. Im Vorfeld der Gartenschau finde er es gut, ausgetretene Pfade zu verlassen, und hoffe, dass es nicht bei einer Nacht bleibt.

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