Das Fass läuft über
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Zu „Kreiselkunst im Ort darf bleiben“ vom 6. Februar:
Es ist schon erstaunlich, wenn nicht gar befremdlich, wie sich unserer Landespolitiker bis hin zum Ministerpräsidenten winden, wenn sie in der Kritik der Bürger stehen und es auf die Wahlen zugeht – neuestes Beispiel unserer fleißigen Landesvertreter: der Rückzug vom Rückbau der „gefährlichen“ Kreisverkehre. Jetzt, wo die SPD in einigen betroffenen Kommunen gefragt ist, um einen unverhältnismäßigen Rückbau der Kunstwerke auf Kreisverkehrsplätzen zu verhindern, funktioniert der geforderte „Demontage-Stopp“ offensichtlich. Diesem wurde bisher, von anderen Landtagsfraktionen vorgetragen, vom Verkehrsminister kein Gehör geschenkt – für Ötisheim kommt das Umdenken leider zu spät, dass jetzt plötzlich auch eine von Ötisheim beantragte Geschwindigkeitsreduzierung außerhalb Orts möglich ist und genauso wirksam erachtet wird wie ein Rückbau. Das stinkt zum Himmel und schlägt dem Fass den Boden aus. Manchmal wäre es klüger, wenn man bei der Ausführung solch unsinniger Erlasse etwas langsamer vorginge und den Betroffenen Gehör schenken würde. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit steht schließlich schon im Lehrplan jedes Staatsdieners, und der fordert Mitdenken.
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