Das Fahrverbot – ein Härtefall?

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Spektakulärer Unfall im Frühjahr bei Mühlhausen hat ein Nachspiel vor Gericht

Maulbronn (ra). Alkoholisiert und mit einer Geschwindigkeit von 120 bis 130 Stundenkilometern ist ein 26-jähriger Techniker auf der schmalen Kreisstraße 4505 oberhalb der Mühlhäuser Weinberge unterwegs gewesen, als er am 24. März um die Mittagszeit ein entgegenkommendes Fahrzeug gerammt hat, wobei die Beifahrerin des Unfallgegners verletzt wurde. Seit gestern versucht er nun vor Gericht, das drohende Fahrverbot abzuwenden.

Nach dem Zusammenstoß mit einem Mercedes (ganz links hinten) kracht der BMW des Unfallverursachers in eine Weinbergmauer und bleibt auf dem Dach liegen.Archivfoto: Recken

Nach dem Zusammenstoß mit einem Mercedes (ganz links hinten) kracht der BMW des Unfallverursachers in eine Weinbergmauer und bleibt auf dem Dach liegen.Archivfoto: Recken

Er brauche seinen Führerschein beruflich, sagte der Angeklagte und gab über seinen Verteidiger Florian Bähr ein Schreiben zu den Akten, wonach er für die maschinentechnische Entwicklung und die Inbetriebnahme neuer Werkzeuge in den verschiedenen Niederlassungen seines Arbeitgebers verantwortlich und damit auf ein Fahrzeug angewiesen sei. Ohne Führerschein sei der „reibungslose Geschäftsablauf nicht möglich“, hieß es da, und man müsse dem Techniker einen anderen Arbeitsbereich zuweisen.

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