Das Cello als Soloinstrument

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Pforzheim (pm). Das vierte Sinfoniekonzert des Theaters Pforzheim am kommenden Sonntag, 12. März, um 19 Uhr im CongressCentrum stellt erneut das Cello als Soloinstrument in den Mittelpunkt. Der junge Moldawe Ion Storojenco, koordinierter Solocellist der Badischen Philharmonie Pforzheim, wird Haydns Cellokonzert Nummer 2 in D-Dur interpretieren. Einem empfindsamen ersten Satz folgt ein schlichtes Adagio. Abgerundet wird das Stück durch ein vergnügtes Rondo-Finale.

Dem Cellokonzert voraus geht die Ouvertüre aus Beethovens Schauspielmusik zu Goethes „Egmont“-Drama. Beethoven wurde beauftragt und war begeistert, eine Musik zu Goethes Drama zu komponieren. Die Themen Kampf um Freiheit, Treue, Beharrlichkeit und Mut inspirierten ihn zu den heute noch bekannten und beliebten Motiven der Ouvertüre. Den Höhepunkt bildet Tschaikowskys Sinfonie Nummer vier. 1878 widmete der Komponist das Werk seiner Brieffreundin und Unterstützerin Nadeschda Filaretowna von Meck mit den Worten: „Meinem besten Freunde“. Sie war die einzige, der er seine Sorgen seelischer und finanzieller Natur offenbarte. Ihre Begeisterung für sein Schaffen und ihr Wohlstand ermöglichten Tschaikowsky schließlich ein ungebundenes Leben als Komponist.

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