„Danke fürs Wachrütteln“
Archiv
Wohnraum in Mühlacker ist knapp
Mühlacker (eld). In Mühlacker bezahlbaren Wohnraum zu finden, ist nicht leicht. Gerade Benachteiligte leben oft in unzumutbaren Verhältnissen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Arbeitskreises „wohnen und leben“. Die Stadträte wollen sich nun des Themas im Rahmen der Etatberatungen 2016 annehmen. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben für ihre Studie einen „Fragebogen zur Erhebung des Bedarfs an Wohnungen für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten“ an die im sozialen Netzwerk Mühlacker zusammengeschlossenen Einrichtungen geschickt und ausgewertet. Das Ergebnis: Es fehlt passender und bezahlbarer Wohnraum.
Nach Angaben von Konrad Teufel vom Amt für Grundstücks- und Gebäudemanagement verfügt die Stadt Mühlacker über 110 Mietwohnungen. Davon werden 13 für Obdachlose und 13 für Flüchtlinge genutzt. 66 sind an sozial Bedürftige vermietet. „Geringverdiener leben oft in unzumutbaren Wohnungen mit massivem Schimmelbefall und hohen Heizungskosten“, erläuterte GSI-Geschäftsführer Gerd Schulz vom Arbeitskreis und forderte eine Verbesserung des Wohnungsangebotes. Dass vom Wohnungsmangel auch Jugendliche betroffen sind, machte Vera Müller von der „Mobilen Jugendarbeit“ deutlich: „20 Jugendliche haben bei der Diakonie eine Postadresse.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen