„Da bricht eine Welt zusammen“
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Nach Blutkrebs-Diagnose leben zwischen Hoffen und Bangen – Wiernsheimer Familie berichtet über tückische Krankheit des Sohnes
18 Monaten nach der Leukämie-Diagnose, mehreren Chemotherapien und der Übertragung von Stammzellen von seinem Bruder Nico hat sich beim 15-jährigen Jannick Scheufler aus Wiernsheim der Gesundheitszustand stabilisiert. Hinter Jannick und seiner Familie liegt eine qualvolle Zeit der Angst vor der lebensbedrohenden Krankheit.
Die Wiernsheimer Familie Scheufler hat nach der Leukämie-Diagnose bei ihrem Sohn Jannick schwere Stunden durchlebt. Inzwischen hat sich die Gesundheit des Jugendlichen wieder stabilisiert. Bild: das Ehepaar Jochen und Sonja Scheufler zusammen mit den Söhnen Nico und Jannick (li.).
Wiernsheim. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch am tückischen Blutkrebs, und viele der Patienten sind Kinder und Jugendliche. Mit grippeähnlichen Symptomen und Gliederschmerzen habe alles angefangen, erzählen Jannicks Eltern. Das Ergebnis einer Blutuntersuchung war für die Familie und alle Freunde und Bekannten ein Schock. Mutter Sonja Scheufler: „Da bricht eine Welt zusammen.“ Es folgten für den jungen Wiernsheimer wochenlange Aufenthalte im Olga-Krankenhaus in Stuttgart, einer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und in der Universitätskinderklinik in Tübingen. Jochen Scheufler: „Zunächst hat es geheißen, es handele sich um eine leichtere Form der Leukämie, was jedoch nicht so war.“
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