DRK steuert wieder in ruhigerem Fahrwasser
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Knittlingen. „Der DRK-Ortsverein Knittlingen befindet sich nach einer etwas turbulenteren Phase jetzt wieder in ruhigem Fahrwasser.“ Dies war die wohl wichtigste Nachricht, die der seit rund zwei Jahren amtierende Erste Vorsitzende Heinz-Peter Hopp den knapp 30 anwesenden Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung übermittelte.
Nach den Rücktritten des früheren Vorsitzenden und der Führung der Bereitschaft konnten inzwischen alle wichtigen Funktionen wieder besetzt werden. „Das Rote Kreuz ist vor Ort präsent und lebt“, so Hopp. Dies sei unabhängig von den Personen, die an der Spitze stehen. Wichtig seien vielmehr die Menschen. Nach wie vor gut frequentiert seien die vom Ortsverein durchgeführten Blutspendetermine. In Knittlingen seien dies zwischenzeitlich drei pro Jahr. Das Hauptaugenmerk liege derzeit im Bau der neuen Unterkunft, wo die Rotkreuzmitglieder künftig gemeinsam mit der Feuerwehr unter einem Dach sein werden. Dies, so der in diesem Punkt wohl auch als Bürgermeister sprechende Heinz-Peter Hopp, sei für alle Beteiligten die ideale Lösung. Dort verfügten die Aktiven über genügend Platz zum Üben. Die Planung sei bereits im Vorfeld mit dem DRK abgesprochen worden, der Mietvertrag könne wohl in Kürze abgeschlossen werden. Um hier die finanzielle Belastung für den Verein etwas abzumildern, soll in Kürze ein Spendenaufruf für den Neubau gestartet und damit auch etwas das Bewusstsein bei der Bevölkerung geweckt werden, denn „wir in Knittlingen brauchen das Deutsche Rote Kreuz“. Der Kombinationsbau Feuerwehr/DRK koste insgesamt rund 2,689 Millionen Euro. Bereitschaftsführer Hans Smilowski rief danach die umfangreiche Tätigkeit der Bereitschaft in den drei zurückliegenden Jahren nochmals im Detail in Erinnerung. Höhepunkte seien stets die Blutspendetermine, bei denen jeweils bis zu 50 Helfer im Einsatz seien und die dank deren tatkräftiger Mithilfe jeweils gut bewältigt werden konnten. Arbeitsintensivstes Jahr sei bislang 2010 gewesen, wo von den Helferinnen und Helfern 2058 Einsatzstunden ehrenamtlich geleistet worden seien. Auch personell, so Smilowski, hätten die zurückliegenden Turbulenzen ihre Spuren hinterlassen. Bedingt durch Austritte und durch eine Karteibereinigung reduzierte sich die Zahl der DRK-Bereitschaftsmitglieder von 34 auf nunmehr 21, von denen 16 voll ausgebildete Helfer sind. Die wichtigste Quelle für Nachwuchsgewinnung sei nach wie vor die eigene Jugendrotkreuz-Abteilung. Über deren Aktivitäten berichtete Sprecher Steffen Karst. Auch hier sei die Zahl stark zurückgegangen. Derzeit hat das DRK noch fünf Nachwuchskräfte im Alter zwischen 13 und 17 Jahren.
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