DNA-Analysen belasten Brandstifter

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Angeklagter ist psychisch krank und schweigt weiterhin beharrlich

Pforzheim/Enzkreis. Eine Schwäche für „heiße Autos“ hat der 25 Jahre alte Angeklagte, der eine Vielzahl von ihnen im November und Dezember 2019 in Pforzheim und in Enzkreisgemeinden anzündete (wir berichteten). Der Gesamtschaden dürfte sich auf rund eine halbe Million Euro belaufen. Seit Juli muss sich der beharrlich schweigende junge Mann vor der Auswärtigen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe, Außenstelle Pforzheim, wegen Brandstiftung verantworten.

Der Prozess unter dem Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich schleppt sich dahin. Bei der Polizei hatte der Angeklagte angegeben, er sei wohl an den Tatorten gewesen, habe aber mit den Bränden nichts zu tun. Es gab daher eine umfangreiche Beweisaufnahme mit Bildern von Überwachungskameras, die, so Sachverständige, „mit großer Wahrscheinlichkeit“ den Angeklagten zeigten. Angezogen war er mit Mütze, Schal, Parka, hellen Hosen. Einen Teil der Kleidung fanden Polizeibeamte in seiner Wohnung und in einem nahe gelegenen Altkleidercontainer.

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