DGB sagt geplanten Demonstrationszug kurzfristig ab

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Pforzheim (md/pm). Die Pforzheimer „Initiative gegen Rechts“ hat ihren für heute geplanten Demonstrationszug zum Leopoldplatz gestern Nachmittag kurzfristig abgesagt. „Wir müssen unsere Teilnehmer schützen“, begründete Susanne Nittel, Regionssekretärin des DGB, die Entscheidung. „Das Risiko, dass rechte Gewalttäter so lange provozieren, bis es zu Ausschreitungen kommt, ist uns zu groß“, so Nittel.

Der DGB sei von mehreren Seiten darüber informiert worden, dass rechte Gewalttäter aus dem gesamten Bundesgebiet nach Pforzheim kommen wollten, um den Demonstrationszug der Initiative zu stören und zu provozieren. Damit wirkt sich eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe von gestern, die bestätigt hatte, dass der Demonstrationszug wie von der Stadt Pforzheim gefordert einen Puffer einhalten und eine geänderte Route nehmen muss, nicht mehr aus.

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