DGB hat Pforzheimer Probleme im Blick
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Pforzheim/Enzkreis (pm). In seiner koinstituierenden Sitzung hat der DGB-Kreisverband, der rund 20000 Mitglieder aus acht Gewerkschaften vertritt, klare Forderungen an die Verhandlungspartner von CDU/CSU, FDP und Grünen in Berlin gerichtet. „Wir brauchen keine Koalition für Besserverdienende“, sagte laut einer Mitteilung Wolf-Dietrich Glaser, der als Vorsitzender bestätigt wurde. „Wir brauchen den Einstieg in die Bürgerversicherung, einen sozialen Arbeitsmarkt, den Mindestlohn ohne Ausnahmen und auch deutlich höher als bisher. Und: Wir wollen eine sichere Rente, von der man im Alter existenzsichernd leben kann.“
Als Glasers Stellvertreter wurde wieder Franz Herkens von der Gewerkschaft Verdi Mittelbaden/Nordschwarzwald gewählt. „Wir wollen die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften vertreten und uns einmischen, wenn es um Arbeitnehmerfragen geht“, wird das Führungsduo zitiert. 2018 stünden die Betriebsratswahlen und die Tarifauseinandersetzungen im Mittelpunkt der Arbeit, doch ein weiteres Thema sei die soziale Schieflage in der Stadt Pforzheim mit ihrer hohen Arbeitslosigkeit und der sich ausweitenden prekären Beschäftigung. Um die Vermittlung in den Arbeitsmarkt zu verbessern und Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen, fordert der DGB-Kreisverband unter anderem mehr Personal für das Jobcenter Pforzheim. Es sei auch dringend notwendig, die wachsende Kinderarmut in der Stadt anzugehen.
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