DFB schüttet Bonus an den SV Iptingen aus
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1700 Euro Ausbildungsvergütung dank Matthias Bader
Wiernsheim-Iptingen. Der Deutsche Fußballbund lässt etwas springen. Nämlich für Amateurvereine, die einen Nationalspieler ausgebildet haben. Ein solcher Amateurverein ist der SV Iptingen, wo Matthias Bader als Kind seine Karriere als Fußballer begann, ehe er bereits mit neun Jahren zum Karlsruher SC wechselte. Dort bestritt der Rechtsverteidiger, der demnächst 21 Jahre alt wird, in der abgelaufenen Saison 29 Drittligaspiele und beide Relegationsspiele zur 2. Bundesliga gegen Erzgebirge Aue. Obwohl mit dem KSC in der Relegation gescheitert, spielt der in Mönsheim aufgewachsene Matthias Bader in der kommenden Saison dennoch in der zweiten Liga, er ist gerade ablösefrei zum 1. FC Köln gewechselt.
Die Länderspiel-Karriere von Matthias Bader (li., im KSC-Trikot im Relegationsspiel am 22. Mai gegen Erzgebirge Aue) bringt dem SV Iptingen nun eine Bonuszahlung von 1700 Euro ein. Foto: imago
Rainer Konrad vom Jugendausschuss des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) überbrachte am Sonntag einen Scheck über 1700 Euro an den SV Iptingen, den der Vereinskassier Markus Mayer und Andreas Bader, der Vater des Fußballprofis, für den Verein entgegennahmen. „Die heutige Bonuszahlung betrifft Länderspiele aus dem Spieljahr 2012/13“, erklärte Konrad die zeitversetzte Ausschüttung. In jener Saison bestritt Matthias Bader in der U16-Nationalmannschaft sein erstes Länderspiel, das gegen Belgien mit 2:3 verlorenging. Inzwischen sind diverse Länderspiel-Einsätze bis zur U20-Nationalmannschaft hinzugekommen.
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