Cybermobbing: Schule setzt auf Prävention

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Handy-Film-Projekt soll Maulbronner Siebtklässler für Fluch und Segen der Smartphones sensibilisieren

Maulbronn. Einer muss immer der Dumme sein... oder nicht? In Deutschlands Schulen werden täglich Schüler gemobbt und damit zur Verzweiflung gebracht. Durch die rasante Verbreitung von Handys und Smartphones hat sich in den letzten Jahren unter Jugendlichen eine ganz neue Art entwickelt: das Cybermobbing. Eine wissenschaftliche Studie der Universitäten Münster und Hohenheim Mitte letzten Jahres ergab, dass ungefähr jeder dritte süddeutsche Schüler im Netz systematisch beleidigt oder gedemütigt wird.

Siebtklässler beim Gestalten ihres Video-Clips.

Siebtklässler beim Gestalten ihres Video-Clips. Foto: Huber

„Mobbing geht über Wochen und Monate, es beginnt mit leichten Beleidigungen, meist gegen Leute, die sich nicht wehren, und kann im Extremfall zu Gewalt führen“, erklärt Claudia Füllborn, Schulsozialarbeiterin der Schule am Silahopp, die Problematik. Cybermobbing sei brutal, wenn über soziale Netzwerke und Chats Bilder oder Videos veröffentlicht würden und das Opfer davon unwissend bleibe. „Dann werden Schüler im Klassenzimmer gehänselt und wissen nicht einmal, warum überhaupt“, so Füllborn weiter.

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