Coronavirus verhindert geplante Ausstellung
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Napoleon-Schau im Schmuckmuseum wird verlängert
Pforzheim (pm). Die aktuelle Sonderausstellung „Die Welt neu geordnet – Schätze aus der Zeit Napoleons“ im Schmuckmuseum Pforzheim wird bis Sonntag, 14. Juni, verlängert. Der Anlass dafür ist, dass die nachfolgende, für Ende März geplante Schau „Exotic Formosa – zeitgenössischer Schmuck aus Taiwan von Ruan Weng Mong“ aufgrund des Coronavirus kurzfristig abgesagt werden musste: Der Transport der Leihgaben sei laut einer Mitteilung momentan nicht möglich. Nach derzeitigem Planungsstand werde das Thema auf Herbst 2021 verschoben.
Durch das unerwartet freigewordene Zeitfenster biete sich die Möglichkeit, die vom Publikum goutierte Ausstellung über Napoleon länger zu zeigen. „Schon seit geraumer Zeit haben wir die Lage in China genau beobachtet und uns darüber mit Ruan Weng Mong ausgetauscht. Da sich die Situation im Hinblick auf Transporte aus Taiwan nun auch zuspitzte, mussten wir leider die Reißleine ziehen“, erläutert Museumsleiterin Cornelie Holzach. „Das heißt aber nicht, dass das Thema aufgehoben ist – wir schieben es lediglich um circa ein Jahr auf. Ich bin sehr froh darüber, dass die Leihgeber von ,Napoleon‘ so schnell positiv reagiert haben.“ Lediglich einige Exponate müssten schon jetzt, zum ursprünglich geplanten Ausstellungsende 1. März, das Schmuckmuseum verlassen, da sie anderen Museen für deren Projekte zugesagt worden seien.
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