Corona beschert ein dickes Minus
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Die späte Präsentation des Sternenfelser Haushaltsentwurfs bringt den Vorteil mit sich, dass in das Zahlenwerk bereits die finanziellen Auswirkungen der Pandemie einfließen konnten. Eine Neuverschuldung ist nicht vorgesehen.
Sternenfels. Bestandsaufnahme der Gemeindefinanzen zur Jahresmitte – und in Sternenfels herrscht Conora-bedingte Ernüchterung: Die Gemeinde rechnet mit einem negativen Ergebnis in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Die gute Nachricht dabei für die Bürger und die Gewerbetreibenden: Es sind weder Steuer- noch Gebührenerhöhungen vorgesehen.
In Sternenfels sehen sich die Verantwortlichen mit finanziellen Einbußen konfrontiert. Foto: Huber
Die Umstellung auf das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen sowie Personalengpässe in der Kämmerei seien der Grund, dass erst jetzt, Ende Juni, der Etatentwurf zur Beratung im Gemeinderat vorgelegt wurde, so Kämmerer Markus Klein, zu Beginn seines rund einstündigen Erläuterungsberichts, in dem er auch breiten Raum dem neuen Haushaltssystem (Doppik) einräumte. Die Umstellung darauf habe einen immensen Aufwand bedeutet. Die späte Präsentation des Haushaltsentwurfs habe aber auch einen Vorteil: „Uns liegt aktuellstes Zahlenmaterial vor, das die Auswirkungen der Corona-Pandemie berücksichtigt“, so der Sternenfelser Finanzexperte.
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