„Corona-Soforthilfe“ für Sportvereine
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Enzkreis/Ludwigsburg (pm). Die Landesregierung hat vor wenigen Tagen die „Soforthilfe Sport“ beschlossen. Damit stehen jetzt rund 11,6 Millionen Euro zur Verfügung, um Sportvereinen zu helfen, die aufgrund der Beschränkungen in der Corona-Pandemie bereits in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind oder solche in diesem Jahr noch erwarten. „Es ist dem organisierten Sport gelungen, zusammen mit dem Kultusministerium ein unbürokratisches Hilfsprogramm aufzusetzen, das zudem die Besonderheiten unseres gemeinnützigen Sportsystems berücksichtigt“, kommentiert Andreas Felchle, Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB), die Soforthilfe.
Vor allem der lange Antragszeitraum bis zum 30. November unterscheidet die „BW-Soforthilfe Sport“ von den Programmen anderer Bundesländer. „Dadurch können auch Vereine Anträge stellen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Liquiditätsproblem bekommen. Denn keiner kann vorhersagen, wie es etwa mit dem Spielbetrieb im Mannschaftsport nach den Sommerferien weitergeht“, erklärt Matthias Müller, Präsident des Sportkreises Ludwigsburg. Antragsverfahren und -formular seien zudem sehr schlank gehalten, um den Ehrenamtlichen in den Vereinen den Weg zur Soforthilfe nicht unnötig zu erschweren, ergänzt Müller.
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