Cordianer-Studie wird ausgezeichnet
Archiv
Pforzheim (pm). Die Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim, die Reuchlingesellschaft und der Förderverein für das Stadtarchiv vergeben seit 2009 zwei Preise für herausragende stadtgeschichtliche Forschungen. Der Eberhard-Gothein-Preis wird für besondere Leistungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte verliehen. Benannt ist er nach dem Historiker Eberhard Gothein (1853 bis 1923). Nach der Preisvergabe an den städtischen Denkmalpfleger Dr. Christoph Timm 2009 werden in diesem Jahr die beiden Autoren Siegfried Kleinheins und Berthold Rath für ihre Studie über „Willi Cordier, die ‚Cordianer‘ und ihr Exodus nach Falkland und Patagonien“ ausgezeichnet. Cordier, der nach dem Zweiten Weltkrieg CVJM-Sekretär in Pforzheim war, äußerte in seinen Predigten scharfe Kritik an Kirche und Gesellschaft, was zu einem negativen Image der Cordianer in der Öffentlichkeit führte. Die durch die Äußerungen des Predigers provozierte Ausgrenzung bewog ihn und seine Gemeinschaft zur Emigration, zunächst auf die Falklandinseln, dann nach Patagonien.
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