Clubs legen die Karten auf den Tisch
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Wegen der Corona-Krise ruht der Ball, doch im Hintergrund arbeiten die baden-württembergischen Oberligisten FC Nöttingen und 1. CfR Pforzheim an der Zukunft. Beide Vereine haben in den vergangenen Tagen Neuzugänge für die kommende Runde vorgestellt.
Pforzheim/Remchingen. Der FC Nöttingen und der 1. CfR Pforzheim, die beide in der Oberliga Baden-Württemberg um Punkte kämpfen, sind zwar Ligakonkurrenten, doch in einem Punkt sind sich die Führungskräfte der Clubs einig: Ein Saisonabbruch ist alternativlos. Das hatten sie bereits im April mitgeteilt. Entschieden wird darüber, wie berichtet, am 20. Juni im Rahmen eines Verbandstags – wobei die drei Landesverbände bereits erklärt haben, dass die Tendenz klar zur frühzeitigen Beendigung des Spielbetriebs geht.
Am 9. August 2015 stand Niklas Hecht-Zirpel – hier im Interview mit Sky-Moderator Wolff-Christoph Fuss – im Rampenlicht, weil er im DFB-Pokal-Spiel gegen Rekordmeister FC Bayern München für seinen FC Nöttingen das zwischenzeitliche 1:1 erzielte. Die Begegnung ging am Ende mit 3:1 verloren, und zwei Jahre später wechselte er zu den Kickers Offenbach. Nun zieht es den 26-Jährigen zurück an die alte Wirkungsstätte im Enzkreis.Archivfoto: Huber
Ob und in welcher Form dann in den Klassen von der Oberliga abwärts ab Herbst wieder Normalbetrieb einkehren kann, ist derzeit noch offen. Für Vereine wie den FCN und den CfR, denen die Corona-Krise stark zu schaffen macht, wäre es aber immens wichtig, dass spätestens im September wieder gekickt wird. Schließlich finanzieren sie sich zu einem großen Teil aus Zuschauereinnahmen und der Bewirtschaftung bei den Partien. Das hatte kürzlich der Pforzheimer Präsident Markus Geiser im Interview mit unserer Zeitung deutlich gemacht. Sein Club müsste im Fall, dass auch im Spätjahr nicht gespielt werden darf, in eine Art Tiefschlaf versetzt werden, sagte er. In so einem Fall könnten keine Gehälter mehr bezahlt werden, und so müssten Spieler Ende August freigestellt werden, so dass nur noch Grundkosten wie die Abschläge für Strom, Wasser und Gas übrigbleiben würden.
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