Clowns sprechen Herz von Dementen an
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Sparkassen-Stiftung will Spaßmacher für die Pflege von Alten und Kranken ausbilden – Podiumsdiskussion stößt auf großes Interesse
Todkranke Kinder werden im Krankenhaus von Clowns getröstet, das kennt man. Aber Clowns im Pflegeheim, bei Demenzkranken – geht das? Eine Podiumsdiskussion der Sparkasse in Calw hat sich mit dem weniger komischen als ernsten Thema beschäftigt.
Christel Ruckgaber (v. li.), Monika Volaric (Hausdirektorin Pflegeheim Haus am Wimberg) und Karin Watzal (Leiterin des Consilio). Foto: Meinert
Calw. Die rote Nase ist wichtig, geradezu unverzichtbar. „Ich bin ein Fan der roten Nase“, sagt Christel Ruckgaber, und sie muss es wissen. Schließlich bildet sie seit 20 Jahren Clowns aus, seit 15 Jahren professionelle Clowns für Pflegeheime und Demenzkranke. „Die Nase macht kenntlich, dass hier jemand in ganz besonderer Mission unterwegs ist.“ Auch Karin Watzal, Leiterin der Beratungseinrichtung Consilio in Mühlacker, stellt sich ganz hinter das klassische Requisit des Spaßmachers. „Ich empfinde die rote Nase wie einen Schlüssel, der einen inneren, verborgenen Raum im Patienten öffnen kann.“
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