Christlicher Glaube der indischen Art

Archiv

Herz-Jesu-Gemeinde bereitet sich auf einen besonderen Gottesdienst vor – Pfarrer Joseph Kaniyodickal stellt seine Heimatkirche vor

Ein besonderes Ereignis steht am Samstag in der Herz-Jesu-Kirche in Mühlacker bevor. Nach dem syro-malabarischen Ritus, wie ihn die Thomas-Christen in seiner südindischen Heimat Kerala feiern, wird Pfarrer Joseph Kaniyodickal, seit 2009 Pfarrvikar in Mühlacker und Illingen, den Gottesdienst zelebrieren.

Pfarrer Joseph Kaniyodickal vor dem Gottesdienst am Samstagabend: Eine besondere Bedeutung hat das Thomas-Kreuz für die indischen Christen, die sich auf den Apostel Thomas berufen.

Pfarrer Joseph Kaniyodickal vor dem Gottesdienst am Samstagabend: Eine besondere Bedeutung hat das Thomas-Kreuz für die indischen Christen, die sich auf den Apostel Thomas berufen. Foto: Filitz

Mühlacker. Der Überlieferung nach führen die Thomas-Christen den Ursprung ihrer Kirche auf die Missionierung durch den Apostel Thomas, einen der Jünger Jesu urück. Je nach politischen oder geistlichen Einflüssen entwickelten sich verschiedene Glaubensrichtungen. Der syro-malabarische Ritus ist heute von der römisch-katholischen Kirche anerkannt. In Indien stellen die Christen eine religiöse Minderheit dar und sind, wie im Norden des Landes, immer wieder der Verfolgung ausgesetzt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen