Chemieunfall geht glimpflich aus
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Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst rückt in Vaihingen aus
Vaihingen (pol). Großalarm in Vaihingen: Nachdem es im Chemiebetrieb Connect am Donnerstagvormittag zu einem Zwischenfall gekommen war, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot in der Steinbeisstraße an. Im Produktionsbereich kam es zu einer Reaktion zwischen Wasserstoffperoxid und Ameisensäure. Das dadurch entstandene Gemisch könne beim Einatmen Übelkeit auslösen, heißt es im Polizeibericht. Durch ein Ventil konnten etwa 700 Liter der flüssigen Chemikalienmischung entweichen, von denen ein großer Teil nach sofortiger Aktivierung der Sicherheitseinrichtungen im Leitungssystem auf dem Betriebsgelände aufgefangen wurde. Daneben bildete sich ein Gasgemisch, das ins Freie entwich, aber nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr für die Bevölkerung darstellte. Verletzte gab es keine. Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest.
In Schutzanzügen geht die Feuerwehr ans Werk. Foto: www.7aktuell.de/Karsten Schmalz
Die Feuerwehren aus Vaihingen/Enz, Asperg und Ludwigsburg waren mit einem Gefahrgutzug und unter der Leitung von Kreisbrandmeister Andy Dorroch mit 83 Einsatzkräften am Unfallort. Zwei Notärzte und zwei Fahrzeugbesatzungen des Rettungsdienstes waren vorsorglich vor Ort. Zwölf Polizeibeamte leiteten den Verkehr um. Die Ermittlungen dauern an.
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