Chefin einer Autosattlerei liefert Schutzmasken

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Pforzheimer Unternehmerin Stefanie Arres näht Modelle für Rathäuser, Firmen und Privatkunden

Pforzheim. Ab kommenden Montag gilt in Baden-Württemberg die Maskenpflicht, und einen Betrag zur Versorgung der Bevölkerung leistet die Autosattlerei Arres in Pforzheim. Stefanie Arres fertigt Stoffmasken und beliefert damit Rathäuser, Unternehmen, aber auch Privatkunden. Geld verdienen wolle sie damit nicht, sagt sie; mit dem Erlös würden vor allem die Kosten für die Materialien gedeckt.

Chefin einer Autosattlerei liefert Schutzmasken

Stefanie Arres fertigt in den Räumen ihrer Autosattlerei Schutzmasken aus Stoff. Foto: Friedrich

Vor rund drei Wochen hat Stefanie Arres, seit über zehn Jahren leidenschaftliche Hobbyschneiderin, begonnen, Masken in Handarbeit zu fertigen. „Damals kam es gerade auf, dass in Deutschland zwar überall Masken fehlen, vor allem bei den Ärzten und in Krankenhäusern, man aber immer mehr Privatleute gesehen hat, die mit Masken rumgelaufen sind.“ Weil Corona, und damit insbesondere der Schutz für ältere Menschen auch in ihrer Familie ein Thema ist – sie wohnt mit den Eltern ihres Mannes in einem Haus – hat Arres nicht lange überlegt: Sie wollte mithelfen, den Engpassfaktor Maske zu beheben.

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