CfR verkauft Tickets für imaginäres Spiel
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Pforzheim (pm). Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sei weltweit das öffentliche Leben auf ein Minimum zurückgefahren worden, so der 1. CfR Pforzheim. Der Gesundheitssektor bereite sich auf große Infektionszahlen und schwere Krankheitsverläufe vor. Neben Unternehmen müssten auch Fußballvereine große wirtschaftliche Einbußen hinnehmen – auch der CfR.
Noch sieben Heimspiele hätte der Verein in dieser Saison auszutragen, darunter auch das Spiel gegen Tabellenführer VfB Stuttgart II, zu dem viele Zuschauer erwartet wurden, sowie das Lokalderby gegen den FC Nöttingen. Ob die Runde zu Ende gespielt werden kann, steht derzeit in den Sternen, aber bis mindestens Ende April sind zunächst alle Spiele abgesagt. Selbst wenn die Saison bis Ende Juni verlängert werden würde, sei es im Moment schwer vorstellbar, wie die restlichen Partien noch absolviert werden könnten, so der Oberligist, dessen Vorstandsvorsitzender Markus Geiser von fehlenden Einnahmen „von mindestens 80000 EUR“ spricht, die normalerweise über Ticketverkäufe sowie über Gastronomie generiert worden wären. „Die Situation ist für uns existenzbedrohend.“
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