CfR sagt Einweihung ab

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Spiel gegen Lok Leipzig im Juli fällt dem Corona-Virus zum Opfer

Pforzheim (pm). Monatelang hatte der 1. CfR Pforzheim das Stadion im Brötzinger Tal flottgemacht, doch nun, da eigentlich schon im neuen Domizil gekickt werden kann, ruht wegen der Corona-Krise der Ball. Jetzt teilte der baden-württembergische Oberligist auch schon frühzeitig mit, dass die offizielle Einweihungsfeier, die am 18. Juli geplant gewesen war, gestrichen ist.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Freundschafsspiel gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig, das als eine Art Revanche für das verlorene Endspiel um die Deutsche Meisterschaft vor über 100 Jahren gedacht war. Damals, am 27. Mai 1906, unterlag der Vorgänger des 1. CfR, der 1. FCP, dem Vorgänger von Lok Leipzig, dem VfB Leipzig, knapp mit 1:2. „Aus heutiger Sicht kann das Spiel aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus leider nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden“, so der CfR. Die Verantwortlichen beider Seiten stünden in engem Kontakt, um einen Ausweichtermin zu finden. „Wir pflegen zu Lok Leipzig inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis“, sagt Markus Geiser, Vorstandsvorsitzender der Pforzheimer, über den Gegner von einst, der die Absage ebenso bedauert. Es sei sehr schade, dass das geplante Spiel gegen den 1. CfR Pforzheim nicht ausgetragen werden könne, erklärt Martin Mieth, erster Geschäftsführer des 1. FC. Im Moment gebe es aber keine Alternative dazu. „Sobald klar ist, wann wieder unter normalen Umständen gespielt werden darf, werden wir gemeinsam einen neuen Termin finden.“ Die Tickets, die bereits gekauft worden sind, bleiben dafür laut dem 1. CfR Pforzheim aber gültig.

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