„Carmina Burana“ zum Saisonstart
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Sinfoniekonzert am 26. Oktober
Pforzheim (pm). Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Huber erklingt beim ersten Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit Carl Orffs weltbekanntes Werk „Carmina Burana“. Rauschende Chöre, eine ergreifende Instrumentierung und filigrane Soloszenen prägen das fulminante Chorwerk. Mit diesem besonderen Konzert eröffnet die Badische Philharmonie Pforzheim die neue Konzertsaison 2014/2015. Als Solisten sind Maria Perlt (Sopran), Edward Lee (Tenor) und Hans Gröning (Bariton) zu erleben. Das Konzert beginnt am Sonntag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Pforzheimer Kongresszentrum. Eine Einführung von Markus Huber gibt es um 18 Uhr.
Der „Goldstadtzirkel weltberühmter Pianisten“, der die Spielzeit üblicherweise eröffnet, findet in diesem Jahr erst am Sonntag, 7. Dezember, statt, da der Pianist Gerhard Oppitz zurzeit in Japan konzertiert. In der „Carmina Burana“ von Carl Orff erscheinen mittelalterliche Lieder als Chor- und Solopartien in einem neuen Gewand. Carl Orffs Vertonung wurde zu einem der meist aufgeführten Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Darin finden sich Dichtungen vagierender und sesshafter Poeten in deutscher, französischer und lateinischer Sprache, die die Freuden von üppiger Mahlzeit, Trunk und Liebe besingen. Nachgewiesen ist, dass die Texte teilweise mit nicht rekonstruierbaren Melodien unterlegt waren. Durch diese Tatsache gibt es zahlreiche Komponisten, die sich mit den Texten beschäftigten, wobei heutzutage die Bearbeitung von Carl Orff besonders in den Fokus rückt. Die Nummern des Werks werden umrahmt von einer Anrufung der Schicksalsgöttin Fortuna, deren Schicksalsrad Gleichnis für das Auf und Ab des Lebens ist. Der pompöse Anfang „O fortuna“ ist das wohl populärste Stück des Chorwerks.
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