„Caritas-Heim ist auf dem Ade-Areal nicht realisierbar“
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Gemeinde Illingen wehrt sich gegen Vorwürfe einer Bürgerinitiative
Illingen (pm/fg). Die „Bürgerinitiative für den Erhalt des Wiesentals“, die versucht, den Bau eines Caritasheims für Schwerstbehinderte zu verhindern, wirft der Verwaltung und dem Gemeinderat unter anderem vor, Alternativstandorte nicht genügend geprüft zu haben, und bringt das Ade-Areal im Ortszentrum an der Luigstraße gegenüber vom Bahnhof ins Spiel.
Dieser Standort kam nach Angaben der Gemeinde für die Caritas aus mehreren Gründen nicht infrage. Unter anderem sei die bebaubare Fläche insgesamt nicht groß genug. „Außerdem sind die öffentlichen Flächen dort nicht alle im Eigentum der Gemeinde, und die Stellplätze des Rathausparkplatzes müssen wie viele weitere Stellplätze auch baurechtlich vorgehalten werden“, teilt die Gemeinde Illingen in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen der Bürgerinitiative in einem Dokument auf ihrer Homepage mit. Das Wohnheim könnte dort weder in der ursprünglich einmal in einem ersten Entwurf skizzierten zweistöckigen Form noch in der nun verbindlich geplanten einstöckigen Form gebaut werden. „Eine mehrstöckige Variante, etwa in dreistöckiger Form oder mehr, wie von einzelnen Personen vorgeschlagen, kommt für die Caritas aus konzeptionellen, organisatorischen und finanziellen Gründen (etwa aufgrund des notwendigen Baus einer Tiefgarage zum Stellplatznachweis) nicht infrage“, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde Illingen weiter.
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