CDU und FDP greifen Hager an

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Reaktionen auf Krawalle am Gedenktag

Pforzheim (fg). Politiker von FDP und CDU machen Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) mitverantwortlich für die Eskalationen am Gedenktag 23. Februar. Hager selbst kritisiert, dass in der Stadt keine Einigkeit zum Umgang mit dem Nazi-Aufmarsch möglich war. Die Bundestagsabgeordneten Professor Dr. Erik Schweickert (FDP) und Gunther Krichbaum sowie die Fraktionen von CDU und FDP im Gemeinderat waren aus dem „Bündnis Pforzheim nazifrei“ ausgeschert.

Erik Schweickert und sein Parteikollege Dr. Hans-Ulrich Rülke hingegen sehen sich bestätigt. Trotz intensiver Warnungen seitens der bürgerlichen Parteien habe sich OB Hager nicht davon abbringen lassen, einen „Kniefall vor den Linken“ zu vollführen. CDU und FDP hätten stets betont, dass es nicht ausreiche, sich von den Rechtsradikalen zu distanzieren, sondern dass ein eindeutiges Distanzieren von den linken Chaoten in gleicher Weise notwendig sei. Nur um einige extreme Linke ins Boot zu holen, habe der OB diesen Rat in den Wind geschlagen und einen Aufruf initiiert, der sich lediglich gegen die Rechten wenden sollte. Hager trage somit die Mitverantwortung für die Eskalation. Ins gleiche Horn stößt der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum: „Pforzheim wäre einiges erspart geblieben, wenn Gert Hager sich im Vorfeld auch konsequent gegen Linksextremisten ausgesprochen und die Warnungen nicht ignoriert hätte.“

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