CDU lehnt eine Einheitsschule ab

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Enzkreis (pm). „Wenn die Gymnasialschulleiter des Enzkreises das Vorhaben der Landesregierung derart scharf kritisieren, dann müssen wir dies sehr ernst nehmen“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Viktoria Schmid. Die gymnasialen Schulleiter sehen ihrer Ansicht nach den Fortbestand und die Zukunftsfähigkeit der Gymnasien durch die Reformpläne der Landesregierung begründet als gefährdet. „Die Tatsache, dass die Vertreter der Gymnasialschulleiter, namentlich der Philologenverband, geschlossen ihre Sorge über die Politik der Landesregierung zum Ausdruck bringen, ist einzigartig. Das Abtun dieser Sorge hat mit einer Politik des Gehörtwerdens nichts zu tun.“

Aus Kreisen der Schulleiter heiße es, dass nach einer langjährigen Erfolgsgeschichte das Gymnasium keinen eigenen Bildungsplan mehr bekommen solle. Die grün-rote Regierung wolle alle Schulen zwingen, nach einem einzigen Einheitsbildungsplan zu unterrichten. Dies habe die Regierung Mitte Oktober per Pressemitteilung des Kultusministeriums angekündigt. Daneben solle es eine Einheitslehrerausbildung für alle Schularten geben, berichtet die Bildungspolitikerin Viktoria Schmid. „Konkret bedeute dies, dass es künftig nur noch einen Einheitsbildungsplan, statt wie bisher einen Bildungsplan für jede Schulart, geben soll.

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