CDU fordert Maßnahmen gegen Einbrüche
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Enzkreis (pm). Die Landtagsabgeordnete Viktoria Schmid (CDU) fordert von der Landesregierung eine wirkungsvollere Bekämpfung der steigenden Anzahl an Wohnungseinbrüchen. Deshalb habe die CDU-Fraktion einen Forderungskatalog erstellt, heißt es in einer Pressemitteilung der Politikerin. „Mit unserem Forderungskatalog zeigen wir effektive Maßnahmen gegen die Einbruchskriminalität auf“, so Schmid. Besonders wichtig sei der Fraktion, dass der Stellenabbau bei der Polizei gestoppt wird. Konkret schlagen die Christdemokraten vor, mehr Zivilfahnder auf den Straßen einzusetzen, um die Reiserouten von Einbruchsbanden gezielt zu überwachen und anhand von Kontrollen den Fahndungsdruck zu erhöhen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört auch der Einsatz des automatischen Kennzeichenlesesystems, das in Bayern für Erfolg gesorgt habe. Außerdem fordert Viktoria Schmid Schwerpunktaktionen gegen Einbrecher sowie personelle Verstärkung unter anderem auf den Polizeirevieren. Auch der Einsatz modernster Software müsse unbedingt stärker in den Mittelpunkt gerückt werden, fordert die CDU-Fraktion.
„Die Innere Sicherheit ist ein Kernbereich des Regierungshandelns, aber die Landesregierung hat auf diesem zentralen Politikfeld eine offene Flanke“, kritisiert die Enzkreis-Abgeordnete. Die weiterhin stark steigenden Zahlen bei den Wohnungseinbrüchen in Baden-Württemberg würden die Bevölkerung beunruhigen. Im Jahr 2013 sei die Zahl der Einbruchsdiebstähle um 32 Prozent gestiegen, 2014 abermals um fast 20 Prozent. Damit seien die Einbruchszahlen in nur zwei Jahren um 50 Prozent gewachsen.
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