CDU: Konzept soll auf den Prüfstand
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Spaziergang von Bahnhof bis Rathaus: Stadträte sehen Handlungsbedarf in der Bahnhofstraße
Mühlacker (pm). Eine Verkehrszählung und damit aktuelle Daten über die Belastung der Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Goethestraße fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion. Bei einem abendlichen Spaziergang von Bahnhof bis Rathaus kamen die Stadträte auch mit Passanten ins Gespräch. Fazit laut Pressemitteilung der Fraktion: Zumindest subjektiv gesehen, habe der Durchgangsverkehr stark zugenommen, die Situation sei höchst unbefriedigend. Stadtrat Wolfgang Schreiber sehe Anzeichen dafür, dass als Folge der vorübergehenden halbseitigen Sperrung der Osttangente wegen des Kreiselbaus ein Teil des Umleitungsverkehrs durch die Bahnhofstraße fließe.
Stadträte kommen bei einem Lokaltermin an der Bahnhofstraße mit Passanten ins Gespräch. Foto: p
Beim Treffpunkt am Bahnhof erinnerte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle laut der Pressemitteilung daran, dass entsprechend des im April 2003 vom Gemeinderat verabschiedeten Verkehrskonzepts die Fahrbahn zwischen Drehscheibe und Heidinger 4,75 Meter schmal sei. Dort komme es häufig zu Konflikten im Begegnungsverkehr durch Busse und Lastkraftwagen. Beim Ausbau der oberen Bahnhofstraße habe sich der Rat für eine Fünf-Meter-Fahrbahn entschieden, weshalb dort die Lage wesentlich entspannter sei. Zudem habe die Hoffnung bestanden, dass wegen Tempo 20 nur diejenigen in die Bahnhofstraße einfahren, die dort einkaufen, arbeiten oder wohnen. Der Durchgangsverkehr sollte auf die verlängerte Ziegeleistraße ausweichen. Doch die Bahnhofstraße sei, so formulierte es Stadtrat Matthias Trück, weiterhin als die Nord-Süd-Verbindung in den Köpfen drin.
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