Buntes Feld der Auseinandersetzung
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Die Ausstellung der Künstlergruppe Mühlacker sorgt – wohl über ihr Ende hinaus – für Gesprächsstoff
In der am Sonntag zu Ende gegangenen Ausstellung der Künstlergruppe Mühlacker haben vielfältige Interpretationen des Themas „Reformation(en)“ die Blicke in der Pauluskirche auf sich gezogen und teils für Diskussionen gesorgt. Die Debatte sei erwünscht, betonte Pfarrerin Gabriele Goy vor den rund 190 Besuchern eines Kunstgottesdienstes.
Stoff für Diskussionen: Mit einem speziellen Gottesdienst in der Pauluskirche ist die Ausstellung der Künstlergruppe Mühlacker zum Thema „Reformation(en)“ zu Ende gegangen. Foto: Fotomoment
Mühlacker. Was kann Kunst, was soll Kunst, inwiefern darf sie auf den Betrachter provozierend wirken? Fragen wie diese stellen sich seit Anbeginn der Zeit, doch dürften sie in den vergangenen zehn Tagen von manch einem unter besonderen Vorzeichen und mitunter emotional diskutiert worden sein. Schließlich war der Ausstellungsraum, in den die Mühlacker Pfarrerin Gabriele Goy die Künstlergruppe eingeladen hatte, ein Gotteshaus – die Pauluskirche. Für die dort gezeigte Schau hatten sich, wie berichtet, passend zum Reformationsjubiläum rund 16 Kunstschaffende mit Umformungen, mit Wandel in verschiedenen Facetten befasst und, thematisch weit über den historischen Aufhänger hinausreichend, Gemälde, Objekte, Skulpturen und Fotos geschaffen. Die Resonanz der vielen Besucher sei sehr positiv, zog Gabriele Goy am Donnerstag gegenüber unserer Zeitung eine Zwischenbilanz. Fast niemand habe sich negativ geäußert.
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