Bunte Unikate auf dem Kopf

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Boshi-Mützen sind im Trend – Anleitungsbücher gehen weg wie warme Semmeln – Wolle-Laden muss Ware nachbestellen

Auch in Pforzheim blitzen die zumeist farbenfrohen Teile ab und zu in der Menge auf. Kein Zweifel: Auch hier sind Boshi-Mützen auf dem Vormarsch.

Hat einen Boshi-Prototyp angefertigt und zeigt auch gleich ein paar Farbbeispiele: Wolle-Rödel-Mitarbeiterin Rosemarie Weiss. Foto: Roth

Hat einen Boshi-Prototyp angefertigt und zeigt auch gleich ein paar Farbbeispiele: Wolle-Rödel-Mitarbeiterin Rosemarie Weiss. Foto: Roth

Pforzheim. Weil Thomas Jaenisch und Felix Rohland aus Oberfranken nicht nur Augen im Kopf haben, sondern auch noch geschäftstüchtig sind, haben sie ihre eigene erste Boshi-Mütze im Jahr 2009 aus Japan mitgebracht, und mittlerweile ist daraus ein „Flächenbrand“ geworden. Das Wichtige dabei: Die Mütze muss gehäkelt sein. Und genau das lernten die beiden Studenten beim Skilehreraustausch in Japan von einer Spanierin. Natürlich haben die beiden heute 27-Jährigen die Boshis gleich aufgesetzt und fielen in Tokio auf damit – ein Australier kaufte ihnen die Boshi direkt vom Kopf weg ab. Eine gute Masche wurde das Ganze erst, als die beiden Studenten nach ihrer Rückkehr per Annonce „Häkel-Omas“ suchten – heute ist ihr Unternehmen eine endlose Häkelschleife sozusagen. Und weil jede Boshi individuell ist, heißt sie „myboshi“.

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