Bulldog-Liebe rostet nicht

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In Dürrmenz haben sich Männer zusammengetan, die alte Schlepper in Ehren halten

In Dürrmenz hält eine eingeschworene Gemeinschaft Raritäten auf Rädern am Laufen. Die Nostalgie der Bulldog-Freunde wird angetrieben von Leidenschaft und Diesel.

Bulldog-Liebe rostet nicht

Ein Teil der Dürrmenzer Schlepper-Freunde macht sich zu einer Ausfahrt bereit. Die alten Traktoren stehen dank guter Pflege auch nach vielen Jahren noch glänzend da. Fotos: Kühfuss

Mühlacker. Die alten Schlepper könnten allesamt im Museum stehen, aber weil sie liebevoll gehegt und gepflegt werden, knattern sie noch. Etwa der Deutz von Rainer Seifried. Jeden Tag fährt er mit seinem grünen „Bulldog“ raus in den Garten in der Nähe des Wullesees. Die 15 PS, die 1961 aus der Produktionshalle gerollt sind, erfüllen seit Jahrzehnten zuverlässig ihren Dienst. Doch ohne Investitionen macht irgendwann auch die zuverlässigste Technik schlapp. Seifried musste in einer Lomersheimer Werkstatt kürzlich rund 500 Euro für zwei neue Hinterreifen und eine neue Elektrik hinblättern. Die Schlepper-Leidenschaft ist nicht ganz billig, „aber auch nicht anders, als wenn man sich ein Pferd hält“. Das Geld sei gut angelegt, betont Seifried. „Wenn mein Schlepper nicht läuft, dann werd’ ich krank“, sagt er und fügt hinzu: „Den darf man mir nicht wegnehmen, das ist mein Spielzeug.“

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