Bürgergruppen sind sich uneins

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Wimsheim (ro). „Am Ende eines Tages leben wir alle in einem Ort“, sagt Sandra Beck-Lankocz. Und auch Dieter Schlittenhardt betont, dass keine Gräben geschaufelt würden. Sandra Beck-Lankocz ist Sprecherin der Bürgerinitiative Wimsheim (BI), Dieter Schlittenhelm gehört einer Interessengemeinschaft für Wimsheim (IfW) an. Das „für“ steht für ein eingeschränktes Industriegebiet „Breitloh West II“, das der Gemeinderat kürzlich auch so beschlossen hat.

Gleichwohl bezieht die Bürgerinitiative (BI) klar Stellung gegen diese Entwicklung. „Industriestandort Gemeinde Wimsheim? Die Bürgerinitiative antwortet mit: Nein!“, sagt der Flyer. Die BI setzt sich demnach für ein „gesundes Wimsheim“ und ein „organisches Wachstum“ ein. Sie sammelt Unterschriften gegen ein Industriegebiet und damit gegen eine Ansiedlung der Goldscheideanstalt C. Hafner aus Pforzheim. „Wie viele wir schon haben, das möchte ich nicht sagen. Aber wir haben eine sehr gute Resonanz – vom Doktor bis zur Hausfrau“, so Sprecherin Sandra Beck-Lankocz, die auch von vielen „Dankes-Mails“ berichtet. Negative Auswirkungen auf das Landschaftsbild, gesundheitliche Bedenken, Schadstoffausstoß in der Nähe von Kindergärten, sogar von „höchstem Gefahrenpotenzial“ ist die Rede. Die Fakten habe man von einem renommierten Rechtsbeistand „absegnen“ lassen. Obwohl das Thema in der vergangenen Gemeinderatssitzung nicht zur Debatte stand, hat sich die BI mit 116 Personen zum Protest vor dem Rathaus eingefunden.

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