Bürger lehnen Holzbrücke ab

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An Übergang über Kreuzbach setzt sich bei Hochwasser immer wieder Treibgut fest

Wiernsheim-Iptingen. Die Bewohner von Iptingen und Pinache, die im Sommer von Hochwasser und Überflutungen betroffen waren, erwarten eine Verbesserung des Hochwasserschutzes. Betroffene des Iptinger Wohngebietes „Schleifwiesen“ hatten Mitte Juni in einer Gemeinderatssitzung ihre Forderungen nach einem besseren Hochwasserschutz deutlich artikuliert. Auch bei der Gemeinderatssitzung rekapitulierte ein Bewohner des betroffenen Wohngebietes nochmals das Hochwasser und die Folgen. „Bis zum Hochwasser hatte ich nicht gedacht, dass so etwas passiert“, meinte der Iptinger Bürger, der seit 25 Jahren in dem Ortsteil wohnt. Die Ursache des Hochwassers in Iptingen, so seine Meinung, sei in erster Linie dadurch entstanden, dass sich an der kleinen Holzbrücke – sie wurde aus Anlass eines Feuerwehrfestes über den Kreuzbach installiert – viel Treibgut festgesetzt hatte. Dadurch konnte das Wasser nicht mehr schnell genug abfließen und ergoss sich in das Wohngebiet. Auch an der Betonbrücke an der Straße in Richtung Nußdorf habe großes Treibgut in erster Linie dazu beigetragen, dass Teile der „Schleifwiesen“ unter Wasser standen. Bei der Bürgerfragestunde forderte der Iptinger Bürger, dass die kleine Holzbrücke, die schadhaft und derzeit abgebaut ist, nicht mehr an ihren alten Platz kommen solle. Seine Meinung: „Die Brücke wollen doch nur zwei Hundehalterinnen.“ Der Umweg von rund 110 Metern über die Betonbrücke an der Nußdorfer Straße sei jedermann zuzumuten, hieß es bei der Bürgerfragestunde. Weiter bat der Iptinger darum, an der Betonbrücke über den Kreuzbach für einen genügenden Durchlass zu sorgen.

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