Brutaler Überfall im angeblichen Rausch
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Junge Männer aus Syrien und Afghanistan und eine 18-jährige Deutsche müssen sich vor Gericht verantworten
Statt guter Aussichten auf ein besseres Leben in Deutschland könnte die fünf jungen Männer, die aus Afghanistan und Syrien geflüchtet sind, eine Gefängnisstrafe erwarten. Sie stehen zusammen mit einer Bekannten aus Deutschland für einen Überfall am 14. Oktober 2017 im Schlosspark vor Gericht.
Pforzheim. Die Angeklagten – ein 22-jähriger Afghane, vier Syrer im Alter zwischen 17 bis 25 Jahren sowie eine 18-jährige Deutsche, die zur Tatzeit mit einem der minderjährigen Flüchtlinge fest liiert war – kannten sich gut: Gerne traf man sich im Schlosspark, um Wodka- und Whiskey-Flaschen kreisen zu lassen. Auch in der Nacht auf den 14. Oktober 2017 hatte sich die Clique zusammengefunden. Gegen vier Uhr dann sollen sie nach vorheriger Absprache zwei Passanten auf deren Heimweg zusammengeschlagen und -getreten haben, um sie ausrauben zu können: Eine silberne Halskette, Uhr, Handys, Organspendeausweis, EC-Karte, weiße Turnschuhe und Geld in Euro, Baht, Rupien sowie Kuna wurden einkassiert. Staatsanwältin Regina Schmid wirft der Gruppe besonders schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor.
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