Brücke wird für Bauern zum Nadelöhr

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Sperrige landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Mähdrescher streifen an Schrammbord der Enzbrücke in Mühlhausen entlang

Die Fahrbahn der Holzbrücke über die Enz bei Mühlhausen ist für moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge zu schmal. Eine Beseitigung des Schrammbords am Übergang könnte für mehr Platz sorgen. Doch das Tiefbauamt lehnt dies ab – aus Sicherheitsgründen.

Wenig Platz für sperrige Fahrzeuge: Der Mühlhäuser Landwirt Benjamin Schmierer lässt einen Mähdrescherfahrer demonstrieren, wie eng es auf der Brücke über die Enz zugeht. Foto: Sadler

Wenig Platz für sperrige Fahrzeuge: Der Mühlhäuser Landwirt Benjamin Schmierer lässt einen Mähdrescherfahrer demonstrieren, wie eng es auf der Brücke über die Enz zugeht. Foto: Sadler

Mühlacker-Mühlhausen. Die Brücke in Mühlhausen ist ein immer mal wiederkehrendes Thema. Zuletzt wurde es bei den Haushaltsberatungen von Dr. Ulrike Fuchs, Sprecherin der LMU-Fraktion, angesprochen. Ob eine breitere Brücke mit „über einer Million Euro Baukosten“ innerhalb der Ortskernsanierung ausgeführt werden soll, müsse später geklärt werden, teilte die Kämmerei daraufhin in ihrer Vorlage zum Etat mit. Doch Fuchs geht es, wie sie gegenüber unserer Zeitung klarstellt, keineswegs um eine teure neue Enz-Überquerung – da gebe es, weiß sie, in Mühlhausen wichtigere Aufgaben zu finanzieren. Allerdings sieht sie durchaus Handlungsbedarf am bestehenden Bauwerk, das für breite Traktoren und Erntefahrzeuge schlicht zu schmal sei.

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